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3 (1828)
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si,«

erfuhr, die ihr den Schlüssel zu manchem Geheim-Nisse gaben und ihre Seele mit schmerzlichem, furcht- ^

vollem Staunen füllten. Sie erfuhr von der Witwe, ^

daß die Unglückliche den Verdacht entsetzlicher Hand-lungen auf sich geladen habe, deshalb vom Eardinale ..

in ein Kloster in Mailand geschafft worden, daselbstnach langem Toben und langer Widerspenstigkeit insich gegangen sey und bekannt habe; und daß ihrgegenwärtiges Leben freiwillige Büßung der Art sey, ^ ^

daß Niemand, wolle er sie nicht gar tödten, strengere ^

erfinden könne. Wer nähere Auskunft über diesetraurige Geschichte zu haben verlangt, findet sie bei Mr

Ripamonti. *) ist ii i

Das andere: daß Luzia, die alle Kapuziner, die NÄti!

sie !m Lazarcthe ansichtig werden konnte, nach dem «in >>

Pater Christoforus fragte» von ihnen, mit mehr mia,

Schmerz als Staunen vernahm, er sey an der Pest si,jw

verschieden. ^

Endlich wünschte sie aber auch, bevor sie abreise, ^

etwas über ihre alte Herrschaft zu erfahren, und wäre ^ ^

das Eine oder Andere leben geblieben, ihrer Pflichtnachzukommen. Die Witwe begleitete sie nach demHause, wohin, wie ihnen bekannt war, Beide sichbegeben hatten. Hinsichtlich Donna Praxediens ge- . ^

nügt zu sagen, daß sie todt war; Don Ferrante'n ^

können wir aber als Gelehrten nicht so rasch abfertigen. ^

^ illi

*) Nixsnr. Hi-t. kst. vsc. V, I.ib. VI. Lar>. III. ,

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