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die rechte Straße führende Thor zu gelangen. Mankann sich vorstellen, wie diese Straße beschaffen seynmußte, auf Welche Art ec sein Weiterkommen be-werkstellte. Sie zog sich zwischen zwei hohen Ufern,gleichsam wie das Bette eines Flusses, hin und konntein diesem Augenblicke , in der Thal, wenn auch nichtFluß, doch Wassergraben genannt werden; bei je-dem Schritte gab es Löcher und Dümpel, und eswar gutes Glück zu nennen, ließ sich das Fußwerk,ließen sich die Füße selbst zuweilen herauszichen. Renzozog sich so gut er konnte heraus, ohne Ungeduld, ohneärgerliche Worte, ohne Reue, denn er bedachte, je-der Schritt, so viel es auch koste, bringe ihn weiter,der Regen werde ja endlich mit Gottes Hülfe aufhö-ren, wen» es Zeit sey , werde es ja auch Tag wer-ben, und dann sey doch dec Weg zurückgelegt.
Und selbst diese Dinge bedachte er alle nur in Au-genblicken der größten Noth. Sie dienten ihm zuZerstreuungen; seine Seele war durchaus beschäftigt,die Geschichte der vergangenen traurigen Jahre durch-zugehen: alle die Verlegenheiten, alle die Widerwär-tigkeiten, alle die Augenblicke, in denen ec sich so-gar gezwungen fühlte, auf die Hoffnung zu verzichten,alles, alles verloren zu geben; und dagegen die Bil-der einer so verschiedenartigen Zukunft: Luziens Zu-rückkunft, die Hochzeit, die Haushaltung, das ge-genseitige Erzählen vergangenen Unheils, der ganzenvergangenen Lebenszeit. Wie er mit den Scheide-
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