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er war nicht im Stande, ein Gebet für den glück-
liehen Ausgang seines Vorhabens zu beenden, ohne ^
es mit jenem zu verbinden, das er dort begann und
das der Klang der Glocke unterbrach. Die achteckige
Kirche, welche sich mitten im Lazarethe, einige Stu- ^
fen über den Boden erhebt, war, nach ihrer anfäng-
lichen Bauart, nach allen Seiten offen, ohne andere
Stützpunkte als Pfeiler und Säulen, ein gewifferma- >"> ^
fen durchbrochenes Gebäude, an jeder Fronte ein
Schwibbogen zwischen zwei Säulenweiten. Im In-
nern lief eine Säulenhalle um das, was man im ei- «sta
gentlicheren Sinne die Kirche nennen mochte und «ta
nur aus acht von Pfeilern getragenen Schwibbögen Wj
bestand, über die sich eine Kuppel wölbte und die den
Schwibbögen der Fronten entsprachen. Der in der
Mitte errichtete Altar konnte sonach aus jedem Fen- „ §
ster der Zimmer des Gebäudes und beinahe selbst von
jedem Punkte des Lagers erblickt werden-
Jetzt, da das Gebäude z» ganz anderem Zwecke ^
dient, sind die Zwischenräume der Fronten zugemau-ert; da aber das alte Gerippe unverletzt geblieben ist, ^
so erkennt man noch deutlich den ehemaligen Zustandund die ehemalige Bestimmung des Ganzen. ^
Renzo war kaum einige Schritte gegangen, als ^
er den Pater Felix an der Säulenhalle des Tempels ^
erscheinen und dem mittleren Scbwibbogen, der der ^
Stadt zugewenderen Seite zuwandeln sah. Vordieser Seite stand unten, auf dem freien Wege, die ^ '