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ihn finde," fuhr jener, vom Zorne ganz geblendetfort: „ wenn die Pest ihn noch , nicht richtete.... dieZeit ist vorüber, daß ein feiger Schurke, in der Mitteseiner Bravi, die Leute zur Verzweiflung bringenund sie verhöhnen konnte: es ist eine Zeit gekommen,in der die Menschen sich Angesichts gegenüber stehen:und .... so will ich ihn richten!"
„Unglückseliger!" rief Pater Ehristoforus miteiner Stimme, der alle ehemalige Fülle, aller Wohl-laut wiedergegeben war: „Unglückseliger!" Sein,auf die Brust gedrücktes Haupt hatte sich aufgericb-tet, die Wangen rökheten sich mit dem alten Lebenund das Feuer der Augen hatte einen fürchterlichenAusdruck gewonnen. „Sieb, Unglückseliger!" wah-rend er mit der einen Hand Renzo's Arm fest drückteund rüttelte, zog er die andere an sich und deutete,so weit er konnte, auf das betrübende Schauspiel imUmkreise. „ Siek, wer der ist , der hier straft! derhier richtet und nicht gerichtet wird! der geißelt undverzeiht! Du Erdenwurm, Du willst richten!Weißt Du denn, was Gericht ist! Fort, Unglück-seliger, fort! Ich hoffte, .... ja, ich hatte ge-hofft, der Himmel würde mir vor meinem Endeden Trost gewahren, zu hören: meine arme Luzia le-be, sie vielleicht wieder zu sehen, mir versprechen zuhören, ein Gebet nach der Grube zu senden, die michcinnimmt. Geh! Du hast mir die Hoffnung benom-men. Gott hat sie nicht für Dich auf der Welt ge-