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3 (1828)
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sie dort, suche sie mit Vertrauen und Ergebung.Denn erinnere Dich wobl, welche große Sacke Duverlangst: Du verlangst, im Lazarethe einen Men-schen am Leben anzukreffen ! Weißt Du wohl, wie oftich dieses mein armes Volk habe erneut gesehen! wieviele ich habe forttragen sehen! wie wenige fortgehen!.... Sey gefaßt auf ein Opfer ...."

Ja! ich sehe es wohl ein." unterbrach ihn Ren-zo, mit entstelltem Blick und verändertem Antlitzich sehe es ein! Ich gehe, will spähen und suchen,an einem Orte so wie am andern, und hernach nocheinmal von oben zu unterst alles durchstören, alles >mganzen Lazarethe .... finde ich sie aber nicht....!"

Findest Du sie nicht?" sagte der Mönch in ern-ster Erwartung und mir warnendem Blick. Renzo,dem der im Herzen angeschwollene Zorn das Augedunkelte, Ehrfurcht benahm, sprach weiter: findeich sie nicht, so werde ich Jemand anders zu findensuchen. Ob in Mailand, ob in seinem verfluchtenPallaste, ob am Ende der Welt, ob beim Teufelselbst, ich werde den Schurken, der uns getrennthar, doch finden, den Schurken, ohne den Luzia schonseit zwanzig Monaten mein wäre, ohne den, hätte dasSchicksal unser» Tod gewollt, wir wenigstens zusam-men gestorben seyn würden. Ist der Schurke nochauf der Welt, so finde ich ihn ...."

Renzo!" sagte der Mönch, faßte ihn bei einemArme und sah ihn noch ernster an. Und wenn ich

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