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3 (1828)
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mir, so bitte ich, ruft mich sogleich. Besonders Je-ner, gicbt er nur das geringste Zeichen zurückgekehrterEmpfindung, so laßt cs mich, aus Barmherzig-keit, ohne die geringste Saumniß, wissen."

Der junge Mönch versprach alles zu thun, und deralte kam zu Renzo zurück. Aber," sagte er sogleichund blieb-stehen:Du scheinst mir sehr mitgenom-men. Du wirst der Stärkung bedürfen-"

Es ist wahr," sagte Renzo-Da Ihr michjetzt auf den Gedanken bringt, erinnere ich mich, daßich noch nüchtern bin-"

Warte," sagte der Mönch, nahm einen an-dern Teller, ging zum Topfe, füllte ihn, brachteihn zurück, reichte ihn nebst einem Löffel Renzo'ndar, ließ ihn auf einen großen Sack, der ihm alsBett diente, sich niedersetzen; schritt dann zu einem ineinem Winkel liegenden Fasse, brachte ein GlasWein zurück, setzte cs auf ein in der Nahe stehendesTischchen, nahm auch seinen Teller wieder zur Handund setzte sich neben seinen Gast.

O, Pater Christoforus!" sagte Renzo:kommt es Euch denn zu, alles das zu thun? AberIhr seyd immer noch derselbe. Ich danke Euch rechtherzlich."

Dankt mir nicht," sagte der Mönch:es istArmengut; aber auch Du gehörst in diesem Augen-blicke zu den Armen. Jetzt erzähle mir, was ich nochnicht weiß, erzähle mir von unserer armen Luzia;

III. T