Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
276
Einzelbild herunterladen
 

276

seinen Befreiern zu befreien und war immer auf demSprunge, indem er bald auf die Monatti, bald aufden Weg sah, zu rechter Zeit in aller Stille herabzu-rutschen, ohne ihnen Gelegenheit zu geben, Lärmoder Streit anzufangen, der ihm die Vorübergehen-den etwa aufsässig mache.

Bei einer Wendung des Weges glaubte er sich desOrtes zu erinnern, durch den der Zug kam: er be-trachtete ihn aufmerksamer und erkannte ihn an gewis-sen Merkmalen wieder. Wißt Ihr, wo er war?auf der langen Straße zur Porta orientale, auf der-selben, über die er vor etwa zwanzig Monaten lang-sam ankam und eilig davon lief. Er besann sichbald, daß es von hier aus gerade nach dem Lazarethgehe; daß er sich sonach auf dem rechten Wege be-finde, ohne sein Zuthun, ohne andere Nachweisung,nahm er für eine besondere Gunst der Vorsehung»für gutes Anzeichen in Betreff des klebrigen. In-dem trat ein Commissar zu den Karren und rief denMonatti außer etwas anderem auch zu, zu halten:man hielt, und der Gesang wandelte sich in heftigenWortwechsel. Einer der Monatti, die auf Renzo'sKarren standen, war herabgesprungen; Renzo sagtezum andern: ich danke Euch für Euer Erbarmen,Gott vergelte es Euch," und ließ sich an der andernSeite hinab.

Lauf, lauf, armes Verpesterchen," erwie-