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3 (1828)
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half dir nicht." Unter abermaligem Gelachter derandern setzte er die Flasche an die Lippen.

Und wir? du, du! und wir?" riefen mehreStimmen von dem ersten Wagen; der Schurke trankso viel er konnte, reichte die große Flasche mit beidenHänden seinen anderen Genoffen, die sie einanderder Reihe nach überließen, bis sie der eine endlichleerte, beim Halse packte, ein oder zweimal in derLust umherschwenkte, von sich schleuderte, daß sieauf dem Pflaster zerbrach und rief:Es lebe diePest!" Nach diesen Worten stimmte er eines ihrerabscheulichen Lieder an und seine Stimme ward baldvon allen Anderen der Rotte im Chore begleitet.Der höllische Gesang, dazu das Glockengeköne, Ge-klirr und Gestampf tönte durch die öden, stillen Stra-ßen , tönte in den Haufern wieder und beängstete dieHerzen der Wenigen, die noch in ihnen lebten.

Was kann aber nicht einmal zu etwas gut seyn?Was kann nicht in irgend einem Falle gut erscheinen.Die Noth des vorigen Augenblicks hatte Renzo'n dieGemeinschaft mit diesen Tobten und diesen Lebendenmehr als erträglich gemacht und jetzt klang seinen Oh-ren wie Musik, nämlich, wie liebliche, was ihn demschlimmen Handel solcher Gespräche entzog. Nochhalb außer sich und angst und bange dankte er dochim Herzen der Vorsehung, einer solchen Gefahr ent-ronnen zu seyn , ohne Unheil zu erleiden oder zu stif-ten, bat sie, ihm nun auch beizüstehen, sich von

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