haben," sagte der Monatto: „ du scheinst mir einarmer Kauz; wer den Verpcster macht, muß ganzanders aussehen."
„ Jeder frißt sich so gut er kann fort," sagte derAndere.
„Gieb einmal her," sagte einer der neben demKarren Hergehenden: „ich will noch einen Schluckauf die Gesundheit seines Herrn trinken, der hieroben in so guter Gesellschaft liegt, eine so herrlicheSpatzierfahrt macht." Mit einem grausamen, ver-ruchten Lächeln wies er dabei nach dem Karren, dervordem fuhr, auf welchem der arme Renzo stand;verzog das Gesicht zu einem noch grausigeren, schur-kischeren Ernste, verneigte sich nach jener Seite undsagte: „vergebt, mein gnädiger Herr, daß ein ar-mer , schlechter Monatto den Wein aus Eurem Kel-ler kostet. Seht Ihr wohl, so geht cs in der Welt:wir haben Euch in die Kutsche gesetzt und bringenEuch aus das Land, daß Ihr Euch da lustig machet.Euch Herren nützt ja jetzt der Wein auch ohnedemnichts, wir armen Monatti haben gute Magen "Unter dem Gelächter der Gefährten nahm er die Fla-sche, schwang sie empor, wendete sich aber, bevor ertrank, zu Renzo, sixirte ihn mit den Augen undsagte mit einem gewissen, verächtlichen Mitleiden:„der Teufel, mit dem du deinen Pakt gemacht hast,kann nicht viel älter als von Gestern sevn; wärenwir nicht zu deiner Rettung herbeigekommcn, er