Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
252
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Tuschen.Da, da," sagte er, zwei Brodc hervor--ziehend:Laßt etwas herunter, woran ich sie be-festige. "

Gott vergelte es! Wartet einen Augenblick, sagtedie Frau und suchte einen Korb und eine Schnüre,an der sie ihn hinunter ließ. Renzo gedachte unter-dessen der anderen Brode, die er bei dem Kreuze, alser zuerst hierher kam, gefunden hatte-Das istWiedervergeltung," dachte er:vielleicht besser alshatte ich den Eigenkhümer gefunden, denn es istwirklich ein Werk der Barmherzigkeit." i

Was denCommissar anlangt, von dem Ihr redet,gute Frau," sagte er sodann:kannich Euch nichtdienen, ich bin Fremder, und kenne hier keine Men-schenseele. Wenn ich aber Jemand finde, der einwenig menschlich und gut aussieht, daß ich ihn an-zureden das Herz habe, will ich es ihm sagen."

Die Frau bat, cs zu thun, gab den Namen derStraße an, wo ihr Haus stand.

Ihr könnt mir," sagte Renzo: auch einenDienst erweisen, eine wahre Wohlthat, die Euchkeine Beschwer macht. Ich suche adlige, vornehmeLeute, sie heißen ** *; wißt Ihr, wo sie wohnen?"

Ich weiß, daß sie hier in Mailand wohnen,"entgegnete die Frau:aber wo? ist mir unbekannt.Wenn Ihr dort hinaufgeht, werdet Ihr wohl Je-mand finden, der Euch zurecht weist. Und vergeßtnicht, unserer zu gedenken."