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ich nur erst mit Gottes Hülfe.... und ist sie gefun-den, so ist doch alles vergessen und verschmerzt."
Bei der Brücke angekommen, wandte er sichohne Zaudern links, in die Sankt Markusstraße,weil sie, wie er glaubte, nach der innern Stadt füh-ren müsse, und blickte ohne Aufhören um sich, ober nicht irgend ein menschliches Wesen entdecke; ersah nichts als einen entstellten Leichnam indem Graben,welcher eine Strecke zwischen den wenigen Hausern, de-rer damals noch weniger als jetzt waren, und der Stra-ße hinlauft. Dem Graben vorüber, hörte er einigemallaut rufen und glaubte, es gelte ihm, und als ernach der Seite sah, von wo das Geschrei erscholl, be-merkte er aus dem Dalkone eines unfernen, einsamenHäuschens eine arme Frau mit mehren sie umstehen-den Kindern, immerfort rufend und ihn mit der Handherbei winkend. Er trat naher, stand unter denFenstern; sie sagte: „ Guter Mensch! um der Se-ligkeit Eurer Tobten willen, habt die Barmherzigkeit,geht zum Eommiffar, sagt ihm, man habe uns ver-gessen. Man hat das Haus verschlossen, weil mandie Pest drin glaubt, ander mein armer Mann starb,die Thür ist vernagelt, wie Ihr seht und seit gesternAbend hat uns Niemand etwas zu essen gebracht: ichstehe schon seit vielen Stunden hier, habe noch keinenMenschen gefunden, der sich meiner erbarme: diearmen Würmer verhungern."
„Verhungern!" rief Renzo und griff hastig in die