gewesen, so hätte ich Leute gerufen, wir wären ihmzu Leibe gegangen und hätten sicherlich das unflälhigeZeug in seinem Hure gesunden. So einzeln und al-lein, mußte ich Gott danken, mit heiler Haut davonzu kommen, mir kein Unglück zuzuziehn ; ein bischenPulver ist bald geworfen, solche Kerle sind gewandtund durchtrieben und haben immer den Teufel auf ih-rer Seite. Jetzt wird er wohl schon mitten in derStadt seyn und wer weiß, welch Unheil angerichtethaben!" Und so lange er lebte, er lebte lange, langeJahre, wiederholte er, jedesmal, daß man vonVer-pestern sprach, seinen erlebten Fall und fügte hinzu:„wer noch behaupten will, daß an solchen Dingennichts sey, der muß es mir nicht sagen wollen, manmuß es selbst mit angesehen haben."
Renzo war meit entfernt, zu ahnen, welcher Ge-fahr er entronnen sey, empfand vielmehr Aerger alsFurcht, als er unterwegs über diesen Empfang nach-dachte und errieth allerdings ziemlich die Meinung,welche der Bürger von ihm und seinen Ansichtenmochte gefaßt haben- , Die Sache schien ihm so un-vernünftig, daß er überzeugt war, der Mensch müssehalbtoll geivesen seyn. Ein schlimmer Anfang,"dachteer: „es ist doch als wenn der Teufel sein Spielmit mir in dem Mailand habe. Bis ich herein hin,gebt alles zur; hernach aber ist es, als wenn allesUnheil nur auf mich gewartet hatte. Nun.... wenn