Ziemlich nahe, nahm Renzo, aus der ihm eigenenHöflichkeit, den Hut ab, hielt ihn in der linkenHand, legte die rechte in den leeren Hutkopf undwollte dem Bürger den Weg vertreten. Der Bür-ger schnitt aber ein fürchterliches Gesicht, khat einenSchritt zurück, erhob einen Knotenstock, den er inder Hand hatte, und der nach Art der Stoßdegen amEnde mit einem spitzen Eisen versehen war und rief,indem er die Spitze gegen Renzo's Leib kehrte: „Fort!fort! fort!"
„Ho, ho!" schrie Renzo, bedeckte sich, und daer damals, wie er dann sagte, ganz andere Dingeim Kopfe hatte, als Händel anzufangen, so wandteer dem Fremden den Rücken, und ging seines Wegesoder vielmehr des Weges, auf dem er sich befand.Der Bürger wanderte zornentbrannt weiter, sah sichvon Zeit zu Zeit verdächtig um und erzählte, zu Hauseangelangt: es sey ihm ein Verpester in den Lauf ge-kommen, mit demuthvoller, einschmeichelnder, ab-scheulich heuchlerischer Miene, die Büchse mit derSalbe, oder, (er wußte nicht genau, welches vonbeiden) die Schachtel mit dem Pulver in der Hand,im Hutkopfe haltend, um ihn, hakte er nicht sich zuhelfen gewußt, damit zu beflecken- Kam er mir,"fügte er hinzu; „nur noch einen Schritt näher, sospießte ich den Schurken an, ehe er Zeit hatte, michanzustccken. Zum Unglück waren wir nur in einemso entlegenen Orte; wäre cs mitten in der Stadt