Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
241
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und Wehe wisse, so blieb er bei seinem erstercn Ent-schlüsse, sich so schnell als möglich darüber zu unter-richten, diegroße Gefahr zu bestehen und der Mutter so-dann die Nachrichten, welche er erlange, zu hintcrbringen.Aber auch von dem Freunde erfuhr er schon vieleDinge, die er noch nicht wußte, kam er über Vieles, waser falsch wußte, ins Klare: über Luziens Angelegen-heiten, über die gegen ihn vorgenommenen Verfol-gungen, wie Don Rodrigo sich in aller Stille davongemacht habe und nicht wieder in der Gegend erblicktworden sey: kurz, über das ganze dunkle Gewirr vonBegebenheiten. Er vernahm auch, und das wolltenicht wenig für ihn sagen, den wahren, richtigen Ec-schlechtsnamen Don Ferrantes, den Agnes ihm wohlvon ihrem Sekrctaire hatte schreiben lassen, aber derHimmel mag wissen wie? und der Bergamesische Dol-metscher halte ihn auf eine Art gelesen, hatte einWort zusammcngestoppelt, daß, hatte er mit demselbendie Wohnung der Familie in Mailand aufsuchen wollen,kein Mensch errathen haben würde, wen er meine.Und doch war dies der einzige, Faden, der ihn zu Lu-zien führen konnte. Was die Gerechtigkeit betraf, sokonnte er sich immer mehr überzeugen, daß von dieserSeite eben keine Gefahr drohe und er sich deshalbnicht zu beunruhigen nöthig habe: der Herr Amtmannwar an der Pest verschieden : cs wahrte vielleicht nochlange Zeit, ehe man seine Stelle durch einen andernersetzte; auch der größte Theil der Häscher war fort/lll. Q