Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
229
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mel erbat, war, sie lebend und gesund anzutreffen.Er wollte in diesem Hause um Herberge bitten, daer sich wohl vorstellte, das seim'ge möge ietzt nur Rat-ten und Mäuse aufzunehmen geeignet seyn.

Um jenes Haus zu erreichen, ohne das Dorf zupassiren, schlug er einen hinter demselben hinführen-den Fußweg ein, denselben, den er in jener Nacht, wosie den Pfarrer überrumpeln wollten, in so guter Ge-sellschaft wandelte. Halben Wegs war auf der e.i.nenSeite das Häuschen, auf der andern der Weingar-ten Renzo's, so daß er im Vorübergehen einen Au-genblick in Eines wie das Andere treten und schauenkonnte, wie es darin aussehe. ^

Er sah auf dem Wege immer, verlangend wiefürchtend, Jemand zu erblicken, vor sich hin; nach ei-nigen Schritten erblickte er wirklich Jemand, der imbloßen Hemde auf der Erde saß, mit dem Rücken ge-gen eine Jasminhecke, in der Stellung eines Wahn-sinnigen, lehnend: an Haltung, dann auch an demGcsichtszügen glaubte er jenen armen Pinsel, Ger-vasius, zu erkennen, der als zweiter Zeuge an derverunglückten Unternehmung Theil genommen hatte.Als er näher kam, überzeugte er sich, daß cs stattseiner der vordem so aufgeräumte, muntere Tonioscy , der ihn zum Pfarrer führte. Die, seine Kör-per- so wie Geisteskräfte vernichtende Krankheit hattein seinem Antlitz und seinen Bewegungen den Keim