Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
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als stoße ihn »Liner mit dem Ellbogen oder sonst et-was, in die linke Seite, zwischen das Herz und dieArmhöhle, wo er einen schmerzenden, drückenden Stichfühlte. Und wandte er sich, dem Ueberlastigen zuentgehen, so war alsbald ein Anderer, er wußte nichtwoher gekommen, der ihn auf den nämlicken Fleckstach. Voller Wuth, wollte er Hand an den Degenlegen, und es siel ihm bei, er könne ihn wohl imGedränge höher geschoben und eben sein Knopf dasseyn, was ihm in die Seite drücke; als er aber dieHand dahin führte, fand er keinen Degen, empfangan jenem Flecke nur weit stechenderen Schmerz. Erentsetzte sich, keuchte und wollte lauter aufschreien, alsalle die Gesichter um ihn sich nach einer Seite wandten.Auch er sah dahin, sah ein Pult, von dessen Brustweh-ren ganz besonderer Schimmer und Glanz herabtraf,sah einen geschorncn Kopfwirbel zum Vorschein kom-men, deutlich zwei Augen, ein Gesicht, einen langen,Weißen Bart, einen aufrecht stehenden Mönch, bis zumGürtel über die Brustwehr ragend Bruder Ehri-stoforus! Er blickte streng über die Versammlung,ließ den Blick, so schien es Don Rodrigo'n, auf ihmruhen, hob, gerade wie damals in dem Spcisesaaledes Schlosses, die eine Hand warnend empor. AuchDon Rodrigo riß seine Hand wülhend in die Höhe,strengte sich an, zu ihm zu gelangen, den erhobenenArm gewaltsam zu erfassen, aber eine dumpf in sei-nem Innern ertönende Stimme brach in lautes Ge-