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ke gern darauf alle Schuld gewalzt; diesen Ideen ge-sellte sich aber immer die andere, welche damals gewis-sermaßen alle Sinne fesselte, bei allen Schwelgereienund Gelagen sich einzuführen vetstand, von der maneher noch scherzweise sprechen, als gar nicht an sie den-ken konnte: die Pest! ->
Nach langem Kampfe gelang'es ihm einzuschla-fen und die düstersten, verwitrtesten Traume von derWelt bemächtigten sich seiner. Aus dem einen inden andern, war es ihm als befinde er sich in einergroßen Kirche, mitten in großem Volksgedränge; erwußte nicht, wie er dahin gelangt sey, wie es ihmhabe, besonders in solcher Zeit, einfallen können,dahin zu gehen; zerbrach sich den Kopf; betrach-tete die Umstehenden: lauter abgezehrte, todten-blclche Gesichter, stiere, leblose Augen, HangendeLippen» alles Leute mit zerlumpten, zerfetzten Klei-dern, zwischen denen das mit Blutflecken und Pest-beulen bedeckte Fleisch hervorsah. „Weicht aus, ihrKanaillen!" glaubte er ihnen zuzurufen, indem erzu der fernen fernen Thüre sah, seine Worte mitgrimmen Mienen begleitete, doch ohne sich zu regen,sich zusammenkrümmend, um die schmutzigen Körper,die ihn so schon häufig genug berührten, so vielervermochte, zu meiden. Keiner der unheimlichen Ge-sellschaft schien Platz machen zu wollen, keiner schienzu hören; sie schienen im Gegentheile ihm nur um somehr auf den Hals zu rücken» besonders war es ihm