Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
215
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heul aus und er erwachte. Er ließ den Arm, den erwirklich erhoben hatte, sinken; gelangte nur mübsamwieder zu vollem Bewußtseyn, öffnete schwerfällig dieAugen, obschon das Licht des langst angebrochenenTages ihm eben so lästig war wie das Kerzenlicht inder Nacht; erkannte sein Bett, sein Zimmer, sah ein,daß alles nur Traum war: Kirche, Volk, Mönch,alles war verschwunden,, gll.Hs, bis auf eines, bisauf den Schmerz in der linken Seite. Zugleich mitikm empfand er ängstliches, schnelleres Herzklopfen,Brausen und Gesumm vor den Ohren, inneres Bren-nen, alle Glieder waren schwer wie Blei, schwererals da er sich niederlegte. Er tpartete eine Weile,phe er nach dem schmerzenden Thsile sah, deckte ihnendlich auf, warf einen Blick hin, schauderte zurück^denn er sah eine ekelhafte,,violette, braunblaue.Pest-beule-

Er sah sich verloren: Schrecken des Todes bestürm-ten ihn, bestürmten ihn um so empfindlicher mstdem Entsetzen des Gedankens, ein Raub der Monat-ti, in das Lazareth getragen, geworfen zu werden.Und indem er über die Art nachdachte, wie er diesesfurchtbare Schicksal meide, fühlte er seine Gedan-ken sich verwirren und verfinstern, fühlte den Au-genblick nahen, der ihm nur so viel Bewußtseyn las-sen werde, als hinreiche, zu verzweifeln. Er ergriffdie Klingel und schüttelte sie heftig. Griso war ayfdem Sprunge, erschien sogleich, blieb in gewisser