Druckschrift 
3 (1828)
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Verdacht zogen, erschienen Aufdeckungen der Wahrheitund machten Alles Allen erst recht glaubhaft. Schla-gender als Worte mußten aber erst die Zeichen bewei-sen, die die verpesteten Jrreredner dazu machten unddie sie sich in gesundem Zustande als von den Ver-pestern angewandte erdacht hatten: welcher Umstandeben so wahrscheinlich als wohlgeeignet ist, den gül-tigsten Grund zu der festen Ueberzeugung und den Zu-sicherungen vieler Schriftsteller abzugeben. Eben sosehr trugen die, auf dem langen, traurigen Wegegerichtlicher Verhöre, in Hexenprozessen empfangenen,oft erfolterten Geständnisse der Beschuldigten bei, diein Betreff der Hexerei herrschenden Meinungen zu be-fördern und zu erhalten: denn, wenn eine Meinungerst zu einer langen, weilen Herrschaft gelangte, giebtsie sich auf alle Weife kund, versucht alle Ausgänge,durchläuft alle nur möglichen Grade der Ueberzeugung,und schwerlich glauben Alle oder Viele auf die Lange,daß irgend etwas Seltsames geschehe, ohne daß sichJemand fände, der glauben sollte, er thue es, es ge-schähe durch ihn.

Unter den Geschichten, die der tolle Wahn derVerpestung erzeugte, verdient namentlich eine Er-wähnung, in Ansehung des Glaubens, den sie über-all erlangte, und ihrer weiten Verbreitung. Manerzählte sich nämlich, nicht einmal so wie das andere,(das würde bei einer Fabel zu sonderbar klingen) son-dern nur ungefähr so: es habe Jemand an ei-