Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
141
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sagt m'ch.L zu viele und nur, so viele die höchste Nothverlangt: Schweigen thut immer gut."

„Ihr treibt es schlimmer, mit allen Euren...."sing Perpetua an; aber: „still!" raunte ihr DonAbbondio ins Ohr, riß den Hut vom Kopfe undverneigte sich bis zur Erde, denn als er zufällig emporsah, kam der Unbekannte abwärts auf sie zu, hakteihn schon gesehen, erkannt und eilte ihnen entgegen.

Als er nahe war, sagte er: „Herr Pfarrer, ichhätte Euch gern bei freudigerer Gelegenheit bei mirgesehen, freue mich aber darum nicht weniger, Euchdienen zu können."

„Im Vertrauen auf die höhe Güte Euer Gna-den," erwiederte Don Abbondio: „habe ich mich indiesen bcjammernswerthen Umständen erkühnt, michzu Euch zu flüchten, Euch zur Last zu fallen; undwie EuerGnaden bemerken, hat mich die Starke die-ses Vertrauens verleitet, auch Gesellschaft mitzu-bringen. Diese ist meine Haushälterin — "

„ Seyd willkommen," sagte der Unbekannte.

„Und diese," fuhr Don Abbondio fort, „eineFrau, der Eurer Gnaden schon wohlgethan haben: dieMutter jener.... jener.... "

„ Luzia, " sagte Agnes.

„ Luzia!" rief der Unbekannte und wandte sichmit gesenkter Stirn zu Agnesen. „Wohlgethan!ich? großer Gott! Ihr, Ihr thut mir wohl, daß Ihrhierher kommt .... zu mir .... in dieses Haus.