Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
131
Einzelbild herunterladen
 

131

stie».P im,

'L-lh,»i»»,!«-i M!-P!Ikiiiz-iiW-Ünii«,l,ikÄM,Si--,ii§lch»diind

M-

lliii-

t!»>

«d'»

Schirme. Und aus diesem Zustande der Dinge undIdeen, aus diesen seltsamen Rückwirkungen dergeistlichen und weltlichen Gewalten, die oft miteinander stritten, ohne je zu beabsichtigen, sich gegen-seitig zu untergraben, die auch in ihren Feindselig-keiten sich gegenseitig anerkannten und sich ihrer Er-gebenheit versicherten, die so häufig gemeinschaftlicheZiele verfolgten, ohne je einig zu werden, geht ge-wissermaßen hervor, daß die Versöhnung mit der er-sten das Vergessen wenn nicht Vergeben der anderenzur Folge hakte, als in sofern jene allein bewirkte,was beide bewirken wollten.

Ware dieser Mensch gefallen, so würde Groß undKlein, Vornehm und Gering ihn um die Wette mitFüßen getreten haben; er legte sich freiwillig nieder,und alle verschonten, viele verehrten ihn. Zwar gabes auch Viele, denen diese geräuschvolle Umwandlungnichts weniger als erwünscht kam: viele besoldeteHelfershelfer, viele andere Lastergenossen, die nun-mehr eine so starke Hülfsmacht, auf die sie gewohntwaren in allen Stücken Rechnung zu machen, verlo-ren , die mit einemmale die Fäden lang ausgesponne-ner Gewebe, vielleicht in dem Augenblicke zerrissensahen, wo sie die Kunde ihrer Vollendung zu empfan-gen hofften. Wir haben aber gesehen, wie verschie-dene Gefühle jene Bekehrung den Schurken erregte,die sich um ihren Herrn befanden, als er sie verkün-dete: Staunen, Schmerz, Niedergeschlagenheit, Aer-

I 2