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recht entgelten zu lassen,'seiner Herr zu werden, begeg-nete er ihm setzt, sah er ihn allein, waffenlos, mit einerMiene, die von Vertheidigung nichts zu wissen schien,konnte zu nichts Anderem umhin, als ihm Ehre zu erwei-sen.^ Durch diese freiwillige Erniedrigung hatte sein We-sen etwas Erhabenes, Edles, ohne daß er es wußte, er-langt, gab seine Gegenwart diesen Eindruck, bezeug?te mehr als früher gänzliche Furchtlosigkeit. Selbstder roheste,. wildeste Hast ward von der allgemeinenEhrfurcht für den reuigen, wohlthuendcn Menschengebändigt und gebunden. Es ging so weit, daß eroft verlegen war, wie sich der ihm überall dargebrach-ten Ehre^ zu entziehen, besorgt, das innere Gefühlder Zerknirschung nicht W .sehr, in Gesicht und Be-nehmen hezvoxtreten zu lassen, sich nicht zu sehr zu cr-niedrigcn,-um nicht zu sehr erhöht zu werden. Erhatte sich in der Kirche den untersten Platz auserlesen,und Jedermann sah sich vor, ihm denselben nichtwegzunehmen, denn man würde cs für Anmaßungeines Ehrenplatzes ausgelegt haben. Einen solchenMann etwa gar beleidigen, ihm unehrerbietig begeg-nen, würde man nicht sowohl bloßes Verbrechen oderNiederträchtigkeit, als Schändung des Heiligen ge-nannt haben; und eben die, gegen welche dieses Ge-fühl der Anderen hätte Anwendung finden können,fühlten sich gezwungen, es mehr oder minder zu lhei-len- Diese und andere Ursachen schützten ihn gleich-falls vor der entfernteren Ahndung der Obrigkeit, be-