Druckschrift 
3 (1828)
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aus und kam bald mit der Kunde zurück: er komme.Er wendete sich zu Don Abbondio und sagte:HerrPfarrer, wenn Ihr vielleicht wünschtet, dort obenBücher zu haben, zum Zeitvertreibe; ich kann Euchmit meinem Bischen Armuth aushelsen, versiehe zurNoth zu lesen; nicht solche Sachen wie ihr; uu,ge-lahrte Bücher; aber_"

Vielen Dank, vielen Dank;" erwiederte DonAbbondio:unter den jetzigen Umständen ist manaber froh, wenn man nur denken kann, was mandenken muß.

Wahrend sie sich Artigkeiten sagen und abschla-gen, sich beklagen und auf bessere Zeiten vertrösten,Einladungen und Versprechungen zu abermaligem Zu-spruche bei der Rückkehr geben, ist der Baroccio vorder Hausthür angelangt. Die Körbe werden aufge-packt, man steigt ein und beginnt mit ein wenigmehr Bequemlichkeit und Gemüthsruhe die zweiteHälfte der Reise.

Der Schneider hatte zu Don Abbondio die Wahr-heit, in Betreff des Unbekannten, gesagt. Von demTage an, wo wir ihn verließen, war er immer, seinemdamaligen Vorsatze treu, bemüht gewesen: Unrechtgut zu machen, Frieden zu stiften, den Armen bek-zustehen, kurz, alles ihm mögliche Gute zu beför-dern. Eben den Muth, den er sonst angewendet-hatta,Andere zu beleidigen, sich zu vertheidigen, bewies erjetzt, indem er weder das eine noch das andere that-