Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
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hie und da etwas, aber nie Genügendes hatte reden hö-ren.

Die Meisten sind fortgejagt," erwiederte derSchneider," wer geblieben, ist anders, und wie an-ders ! geworden. Kurz es ist mit diesem Schlosse ge-kommen, wie in der Thebaide: Ihr wißt schon."

Er erinnerte sich nun mit Agnesen des Eardinals.Ein großer Mann!" sagteer:Ein großer Mann!Jammerschade, daß er so eilig hierdurchkommen muß-te , daß man gar nicht im Stande war, ihm ein we-nig Ehre zu erweisen. Wie gern möchte ich dochwieder einmal so recht gemüthlich mit ihm sprechen!"

Als man von Tische aufgestanden war, zeigte erein in Kupfer gestochenes Brustbild des Eardinals vor,das er an einer Stubenthüce, sowohl ihn zu ehren, auf-gchangen hatte, als Jedem, der in sein Haus kam,sagen zu können, es sey nicht ähnlich, er habe denEardinal in eben diesem Zimmer also ganz in der Na-he, mit aller Gemächlichkeit betrachten können.

Das soll der Eardinal seyn?" sagte Agnes:dieKleidung ist's, ja; aber...."

Nicht wahr, cs ist nicht ähnlich?" sagte derSchneider:ich habe es auch immer gesagt; aber,thut nichts; fein Name steht doch darunter: cs ist einAndenken."

Don Abbondio trieb an; der Schneider nahm esauf sich, einen Baroccio, der sie bis zum Fuße desHügels bringe, auszulrejben ;, ging sogleich darnach