„Was sagt Ihr, Herr Pfarrer, zu einer solchentollen Wirthschaft im Lande?" fragte der Schneider:„mir ist es, als läse ich die Geschichten von den Mau-ren in Frankreich."
„Was ich dazu sage ? das fehlte nur noch!" „Ihrhabt Euch aber einen guten Zufluchtsort gewählt,"antwortete Jener: „jetzt geht Niemand mehr gezwun-gen da hinauf! Ihr werdet Gesellschaft finden: manweiß schon, daß sich gar viele Leute hingeflüchtet ha-ben und immer mehr hinflüchten.
„Ich will hoffen," sagte Don Abbondio, „daßuns ein guter Empfang wird. Ich kenne den wackernHerrn, und als ich schon einmal die Ehre hatte, mitihm in Gesellschaft zu seyn, war er so höflich."
„Und mir," sagte Agnes, „hat er durch seineGnaden Eminenz sagen lassen, wenn ich wegen ir-gend etwas in Noth wäre, sollte ich mich nur an ihnwenden."
„Eine herrliche, ruhmwürdige Bekehrung!" sag-te Don Abbondio wieder: „ und er hält aus, nichtwahr, er hält aus?"
Der Schneider erließ sich in ein Langes und Brei-tes über das heilige Leben des Unbekannten und wieer, ehedem die Geißel der Umgegend, jetzt aller Vor-bild und Wohlthätcr sey.
„ Und die Leute alle, die er hielt.... das .... dasGesinde.... ? " fragte Don Abbondio, der wohl schon