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Schneider: „Wollen meine werlhen Gäste meinemgeringen Mahle die Ehre anthun, so wird es michfreuen; wir theilen cs herzlich gern mit Euch."
Perpetua meinte, sie habe auch ein wenig Mund-vorrathe bei sich, und nach einigen gegenseitigen Kom-plimenten kam man überein, alles zusammen zuthun und zusammen zu genießen.
Die Kinder hatten sich mit großem Jubel umAgnesen, ihre alte Freundin, versammelt.
Der Schneider rüste hurtig das eine Mädchen,das er neulich zu der armen Wittwe, Marie, geschickthatte, zu sich, hieß sie einige, in einer Ecke liegendefrühzeitige Kastanien aushülsen und auf den Rost le-gen; „und Du," sagte er zu dem einen Knaben,„ geh in den Obstgarten, schüttele den Pfirschenbaum,bring, was abfällt, her, geh, lauf! — Und Du,"zum andern: „klettre auf den Feigenbaum, pflückedie reifen Feigen ab, du wirst das Handwerk wohlzu gut verstehen." Er selbstmachte den Stöpsel ei-ner Flasche los, seine Frau holte weißes Tischzeug,Perpetua kramte ihren Korb aus, man deckle denTisch, legte eine Serviette und einen steingulhnenTeller, mit einem Besteck, das Perpetua im Korbemitgebracht hatte, an den Ehrenplatz für Don Ab-bondio, richtete an, setzte sich, aß, wenn auch nichtmit großer, doch mit mehr Lustigkeit, als jedes derTischmitglieder an diesem Tage sich vorausgesagt ha-ben würde.