Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
123
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so wird man allerwarts Menschen ansichtig werden,die unser Herz erfreuen.

Als Agnes die gute Frau umarmte, brach siein lautes Weinen aus, das ihr Herz sehr erleichterte;sie beantwortete unter Schluchzen die Fragen, dieMann und Frau Luziens halber an sie ergehen liefen.

Ihr ist wohler als uns," sagte Don Abbondio, sie ist in Mailand außer Gefahr, fern von dem Teu-selsfpuk."

Der Herr Pfarrer und die Gesellschaft ist flüch-tig , nicht wahr? sagte der Schneider.

Ja wohl," sagten Herr und Magd einstimmig.Ihr dauert mich."

Wir sind unterweges nach dem Schlosse ***,sagte Don Abbondio.

Da thut Jhr wohl daran, Ihr werdet wie imParadiese seyn."

Und hier fürchtet man nichts?" sagte Don Ab-bondio.

Ich will Euch sagen > Herr Pfarrer, als eigent-liche Cinquartirung bekommen wir sie wohl nicht, un-ser Dorf liegt, Gott sey Dank! außer ihrem Wege.Höchstens so eine Streifrotte, was der Himmel ver-hüten wolle: in jedem Falle hat es noch Zeit und wirhören mehr darüber von den armen Leuten, in de-ren Dörfern sie Wirthschaft treiben."

Man kam überein, hier ein wenig der Ruhe zu pfle-gen, und da es eben Mittagszeit war, so sagte der