so wird man allerwarts Menschen ansichtig werden,die unser Herz erfreuen.
Als Agnes die gute Frau umarmte, brach siein lautes Weinen aus, das ihr Herz sehr erleichterte;sie beantwortete unter Schluchzen die Fragen, dieMann und Frau Luziens halber an sie ergehen liefen.
„ Ihr ist wohler als uns," sagte Don Abbondio,„ sie ist in Mailand außer Gefahr, fern von dem Teu-selsfpuk."
„Der Herr Pfarrer und die Gesellschaft ist flüch-tig , nicht wahr? sagte der Schneider.
„Ja wohl," sagten Herr und Magd einstimmig.„Ihr dauert mich."
„Wir sind unterweges nach dem Schlosse ***,„sagte Don Abbondio.
„Da thut Jhr wohl daran, Ihr werdet wie imParadiese seyn."
Und hier fürchtet man nichts?" sagte Don Ab-bondio.
„ Ich will Euch sagen > Herr Pfarrer, als eigent-liche Cinquartirung bekommen wir sie wohl nicht, un-ser Dorf liegt, Gott sey Dank! außer ihrem Wege.Höchstens so eine Streifrotte, was der Himmel ver-hüten wolle: in jedem Falle hat es noch Zeit und wirhören mehr darüber von den armen Leuten, in de-ren Dörfern sie Wirthschaft treiben."
Man kam überein, hier ein wenig der Ruhe zu pfle-gen, und da es eben Mittagszeit war, so sagte der