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re Nvth zu klagen; sie, betrübte sich nicht so sehr überausgestandene Sorgen und Plagen, erlittenen undnoch gefürchteten Schaden, als über die vereitelteHoffnung, ihre Luzia bald wieder zu umarmen. Eswar eben jetzt der Herbst, in dem sie sich wieder sehenwollten, ließ sich aber doch unter solchen Umständenerwarten, daß Donna Praxedia nicht ihren Landsitzbeziehen, vielmehr, wäre sie schon da gewesen, unge-säumt, wie alle anderen Städter, verlassen würde.Der Anblick der Gegend machte Agnesens Gedankenum so herber, ihr Verlangen um so heftiger. Vonden Feldwegen waren sie auf die Landstraße, auf die-selbe gelangt, auf der die arme Frau ihre Tochter fürso kurze Zeit nachHause führte, als sie die Wohnungdes Schneiders verließen. Das Dorf lag vor ihnen.
„Wirmüssen die braven Leute besuchen," sagteAgnech
„Und ein wenig ausruhen, denn der Korb wirdmir blutsauer, wir müssen auch einen Bissen essen,"sagte Perpetua.
„Daß wir nur nicht zu viel Zeit verlieren,"meinte Don Abdondio: „wir reisen nicht zum Ver-gnügen. "
Sie wurden mit offenen Armen empfangen und fan-den freundliche Gesichter, denn sie führten das An-denken einer guten Handlung zurück. Wann mankeine Gelegenheit verstreichen läßt, Gutes zu lhu»,