Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
116
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Don Abbondio gehorchte, ging zu seinemSchranke, zog seinen Schatz hervor, übergab ihnPerpetuen. Sie sagte:Ich vergrabe ihn in denGarten, unter den Feigenbaum;" und ging. Baldnachher kam sie mit einem Handkorbe, mit Mund-vorrath und einem kleinen, leeren Tragkorbe wieder,füllte ihn eiligst mit der nöthigsten Wasche für sichund ihren Herrn und sagte:Das Brevier müßtIhr aber selbst tragen."

Wo wollen wir denn hin?"

Wo die Andern hinlaufen! Vor allen Dingenerst auf. die Straße; da werden wir ja hören undsehen, was zu thun ist."

Agnes, auch einen Tragkorb auf dem Rücken,mit einer Miene, die eine wichtige Mitthei-lung .anzukündigen schien, trat ein. Sic wollte,allein wie sie war, mit einem kleinen Reste vomGolde des Unbekannten, auch ihrerseits die schlim-men Gäste nicht erwarten und war eine Zeit langzweifelhaft, wohin sie sich wenden könne. Ebender Nest ihrer Scudi, die ihr in den Hungermona-ten so nützlich gewesen waren, trug das Meiste zuihrer Angst und Unschlüssigkeit bei, weil man ihrsagte, in den verwüsteten Dörfern sey gerade, werein wenig Geld gehabt habe, weit schlimmer darangewesen als Andere, und habe, von irgend einemschlechten Menschen verrathen, von den Fremden dieärgsten Mißhandlungen erleiden müssen. Sie hatte