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3 (1828)
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zwar von dem ihr gleichsam in den Schooß gefallenenSegen Niemand als Don Abbondio ein Wort ver-traut, bei dem sie sich immer einen Scudo nach demandern wechseln ließ, und dem sie dann jedesmal'eine Kleinigkeit für irgend einen Nothleidenden zustell-te. Wer aber einen verborgenen Schatz besitzt undnicht gewohnt ist, mit vielem Gelde umzugehen,trägt immer Scheu vor Anderer Argwohn. Indemsie nun jetzt ebenfalls beschäftigt war, was sie nicht'mit sich nehmen konnte, hier und dahin zu verbergen,und der Scudi gedachte, die sie sich in die Schnür-brust genaht hatte, siel ihr ein, daß der Unbekannteihr doch seinen Beistand bei allen Gelegenheiten an-getragen habe; es siel ihr ein, was sie so oft schonhatte sagen hören, daß sein Kastellan einem dersichersten Orte stehe, wohin, wenn der Herr nichtwolle, nur allenfalls die Vögel gelangen könnten/!und sie beschloß, in ihm Zuflucht zu suchen. Siebedachte, wie sie sich diesem Herrn kenntlich zu machenim Stande sey, und da siel ihr Don Abbondio ein,der ihr, nach jenem Gespräche mit dem Erzbischoffe,immerdar ganz besondere Zeichen von Wohlwollen ge-geben hatte, die um so mehr von Herzen. kamen,als er sie geben konnte, ohne sich deshalb mit Jemandzu veruneinigen und ohne, bei der Abwesenheit derjungen Leute, in die Gefahr eines Antrags zu kom-men, der dieses Wohlwollen auf eine schwere Prü-fung gestellt haben würde. Sic vermuthele, der