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rathe durchgedrungen und hatte sogar ' den Königüberredet, sich der Unternehmung persönlich an dieSpitze zu stellen. Während man mit den Zurü-stungen beschäftigt war, hinterbrachte der Graf vonNassau, als kaiserlicher Commissar, dem neuen Her-zoge in Mantua den Bescheid: seine Staaten, wo-fern er nicht wolle, daß man ein Heer absende, siezu besetzen, in des Kaisers Ferdinand Hände zu geben.Der Herzog, der schon in verzweifelteren Umständeneine so harte, verdächtige Bedingung abgewiescn hatte»verweigerte sie jetzt im Vertrauen auf die nahe HülfeFrankreichs um so mehr, wenn auch auf eine Weise,in der das Nein so viel als möglich verdeckt und be-mäntelt war und mit zwar scheinbaren, aber mindergeltenden Unterwerfungsvorschlägen. Der Commissarging und versicherte, die Gewalt werde nicht zaudern.Im März war endlich der Cardinal mir dem an derSpitze ' des Heeres stehenden Könige herabgekommen,hatte vom Herzoge von Savoyen den Durchzug ver-langt, unterhandelt, aber kein Resultat zu Stande ge-bracht. Nach einem zum Bortheile der Franzosen aus-gefallenen Treffen hatte man die Unterhandlungen vonNeuem begonnen und einen Vertrag geschlossen, demzufolge der Herzog sich unter anderm auch anhei-schig machte, die Aufhebung der Belagerung Casale'szu bewirken, oder, im Fall Cordova sich nicht dazuverstehe, vereint mit den Franzosen das HerzogthumMailand zu besetzen.