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schliefen, zu Zwanzigen und dreißigen, in jene Zellen ge-schichtet und geworfen, oder unter denHallen zusammen-gekrochen, auf moderndem- stinkendem Strohlageroder auf den nackten Quadern; cs war zwar wohlangeordnet, immer auf frisches und zureichendesStroh zu halten, es häufig zu wechseln; ward aber nurweniges, schlechtbeschaffenes, sehr selten frisch aufge-schüttet. Es war gleichfalls angeordnet, für gutesDrod zu sorgen; denn welche Verwaltung hatte wohljemals zugegeben, daß sie schlechte Waare anschaffeund austheile? Wie sollte man aber, was selbst ingewöhnlichen Verhältnissen, in weit geringeren Quan-titäten nicht würde zn erlangen gewesen seyn, wiesollte man cs in diesem Falle, in solcher Verwir-rung erlangen? Man sprach damals davon, dasBrod sey mit schweren, unverdaulichen Substanzenverfälscht gewesen, und cs ist nur gar zu glaubwür-dig, daß dies kein bloßes, aus der Luft gegriffenesGerede gewesen sey. Sogar an Wasser, nämlich anfrischem, gesundem Wasser war Mangel. Der allge-meine Tränkort, der an der Bezirksmauer hin-laufende Mühlgraben, seicht, fast stehend, schlam-mig, wie er schon war, wie mußte er nicht erstdurch die Nähe einer solchen, unsauberen Mengedurch den Gebrauch, den sie von ihm machten, werden!
Zu allen diesen Ursachen der Sterblichkeit, die umso mehr wirkten, da cs auf sieche, ungesunde Kör-per geschah, kam eine sehr ungünstige Witterung: