Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
71
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auch wenn sie wirklich Recht halten, gegen die AltenUnrecht haben müßten. Auch die Geschichte seinerLieblingswissenschaft kannte ersehrgenau, wußte, wennes daraufankam, die berühmtesten, eingetroffencn Weis-sagungen, verstand sich auf die gelehrtesten und kritisch-sten Abhandlungen über andere, berühmte, fehlgeschlage-nc Weissagungen und that allemal dar, daß nicht dieWissenschaft, sondern das Ungeschick des Wissenschaf-ters Schuld daran habe. Von der Philosophie der Al-ten hatte er so viel begriffen, als er bedurfte undschritt in ihrem Verständnis! durch das Studium desDiog-ncs Laertius immer weiter vor. Da man nunaber nicht, wie trefflich alle diese Systeme auch seyn mö-gen, an allen halten kann, wenn manPhilosoxh seyn will,sondern einem Autor anhangen muß, so hatte sich DonFerrantc den Aristoteles crkohrcn, der, wie er sich aus-drückte,weder antik noch modern scy und vorzugsweise derPhilosoph zu heißen verdiene. Er besaß auch verschie-dene der besten, scharfsinnigsten Werke seiner Anhängerunter den Neueren; wollte aber niemals die irgendeines seiner Gegner lesen, um, wie er zu sagen pflegte,seine Zeit nicht zu vergeuden, noch sie kaufen, umsein Geld nicht wegzuwerfen. Als alleinige Ausnah-me räumte er in seiner Bibliothek den berühmten zweiund zwanzig Büchern äo 8uiatU1tate, und einigen an-ti-peripatellschen Wecken Eardano'S, um seiner Ver-dienste in der Astrologie willen, einen Platz ein; denner meinte, wer die Abhandlung Da r-oMutiono tem-