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3 (1828)
Entstehung
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ternehmen, als zwei Ehemänner, unterstützt von Vä-tern, Müttern, Brüdern, zwei Aeblifsinnen, mitdem Beistände anderer Würden und vieler Nonnnen,von ihrer Oberaufsicht nichts wissen wollten. Eswar ein Krieg, waren fünf Kriege, die zwar immernicht hell aufbrachen, bis zu einem gewissen Gradehöflich blieben, aber immer anhieltcn, immer wacherhielten: man war in jenen Orlen fortwährend be-dacht, ihre Einmischung zu vermeiden, ihren Rath-schlagen den Zugang zu versperren, ihrem Verlan-gen geschickt auszuwcichen, sie, soviel als möglich,über alles, was man that, im Dunkeln zu erhalten.Ich erwähne gar nicht aller der Zänkereien und Un-annehmlichkeiten, die sie in der Betreibung anderer,ihr noch weit fernerer Angelegenheiten zu bestehen hatte:man weiß schon, daß die Menschen sich Wohlthatengar oft mit Gewalt widersetzen. Der einzige Ort,wo ihr Eifer ganz freien Spielraum batte, war ihrHaus: Jedermann stand daselbst in allem unter ihrerHerrschaft, und nur Don Fcrrante machte eine Aus-nahme, mit dem man auf einem ganz eigenthüm-lichen Fuße lebte. ' n

Als Gelehrter wollte er weder befehlen noch ge-horchen. Es war ihm recht, daß seine Frau in allemund jedem den Herrn im Hause spiele; aber er wolltenicht Diener fern, und wenn er ihr bei Gelegenheitauf Verlangen seine Feder widmete, so geschah es/weil es ihm so anstand, denn, war er «von dem, was