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vermöge irgend eines Unfalles nichts werden , den Au-genblick ; einen Galgenstrick aber sind sie im Stande ihrganzes Leben hindurch zu beweinen. " Und nun be-gann die Lobrede auf den armen Entfernten, aufden Schurken, der nach Mailand gekommen sei), esum und um zu kehren, zu rauben und zu morden;Luzia möge nur alle die Verbrechen eingcsiehen, dieer auch in seinem Dorfe begangen habe.
Luzia entgegnete und betheucrte, mit vorSchaamund Schmerz erbebender Stimme, mit dem Unwillen,dessen ihr sanftes Herz fähig war: daß man dem ar-men Menschen in seiner Heimalh nicht das Geringstenachsagen könne, außer alles Gute; daß sie nur denWunsch hege, es möge Jemand von da anwesendseyn, die Wahrheit dieses Zeugnisses zu bekräftigen.Auch in seinen Abenlheuern in Mailand , von denensie keine nähere Kcnntniß erlangen konnte , verthci-digte sie ihn eben nur deshalb, weil sic ihn und seineAufführung von Jugend an als untadelhaft kannte.Sie vcrlheidigtc ihn oder wollte ihn wenigstens ver-thcidigen, aus bloßem Mitleid , aus bloßer Liebe zurWahrheit und, um den eigentlichen Namen, den sieihrem Gefühle beilegte, zu nennen, aus bloßer Men-schenliebe. In allen diesen Schuhreden fand DonnaPraxedia nur neue Gründe, Luzien cinzureden, daßihr Herz dem Menschen noch immerdar gänzlich an-hänge und in eben solchen Augenblicken mochte dieSache wohl auch in der Thal so so stehen. Das häßliche