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gutdünkt; denn wer mehr als Andere weiß, will keintodtcS Werkzeug in Anderer Hand abgeben, Witt auch,laßt er such einmal auf Anderer Angelegenheiten ein,daß sie nach seinem Sinne gehen. Bei alle dem ist csauch nicht immer der Fall, daß der Schreiber geradedas schreibt, was er schreiben will, cs tragt sich oftzu, daß er etwas ganz anderes schreibt. Gelangtnun der auf diese Weise geschlossene Brief in dieHand dessen, an den er lautet, und versteht auch die-ser nichts vom Abc, so trägt er ihn zu einem andernGelehrten gleichen Schlages, der ihm denselben vor-liest und verdollmetscht. Entsteht mit untereineFrage über das Verständnis, indem der Empfänger,auf vorgängige Ereignisse sich stützend, behauptet,gewisse Worte wollen das und das besagen, so stütztsich der Leser hier wieder auf seine Kenntniß des Ge-schriebenen und legt sie ganz anders aus- Und amEnde muß sich der Unkundige den Händen des Kun-digen vertrauen, ihn mit der Antwort beauftragen,die denn wieder, auf dessen Weise abgefaßt, ähn-licher Auslegung unterworfen ist. Zst nun überdiesnoch der Gegenstand des Briefwechsels ein wenig be-denklich, handelt es sich um Geheimnisse, die man,im Fall der Brief in Unrechte Hände käme, keinemFremden preisgeben möchte, schreibt man aus diesemGrunde schon absichtlich nicht ganz deutlich; so Hortes zuletzt, wie kurze Zeit auch der Briefwechsel dauert,
j,e. .
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