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besprach mit ihm eine Antwort)' die er zu Papierbrachre, und fand Mittel und Wege, sie an Anto-<nio Rivolta, nach dem Orte seines Aufenthaltes, ge-langen zu lassen; was aber keineswegs in der kurzenZeit abgethan war, wie wir es erzählen. Nenzo em-pfing die Antwort, beantwortete sie mit der Zeit undes entstand zwischen beiden Theilen ein zwar nicht ebenschficlltt oder regelmäßiger, aber doch, mit einigenUnterbrechungen und Sprüngen, fortdauernder Brief-wechsel-
^ Um'eine Idee von einem solchen Briefwechsel zuhaben'/ fiiuß man ein wenig wissen, wie es damitdamals- zuging und auch jetzt noch zugeht, denn esdürfte sich wohl nur wenig verändert haben. —
Der Landmann, welcher nicht zu schreiben versteht,und doch zu schreiben hat, wendet sich an Jemand,der diese Kunst versteht, und sucht ihn- wo möglichunter Leuten seines Standes, zu finden, weil er An-deren entweder nicht traut oder Scheu vor ihnen trägt,unterrichtet ihn von der Sache mit mehrcr oder min-derer Ordnung und Deutlichkeit und giebt- ihm zugleicher Zeit die zu crtheilende Antwort an. Halb ver-steht ihn der Studirte, halb mißversteht er ihn, giebtseinen Rath dazu, schlägt hie und da eine Acnderungvor, sagt: laßt mich machen, ergreift die Feder,bringt das mündlich Erfahrene, so gut er kann, zuPapier, verdreht cs auf seine Weise, verbessert,übertreibt, mildert, läßt aus, je nachdem es ihm