Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
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besprach mit ihm eine Antwort)' die er zu Papierbrachre, und fand Mittel und Wege, sie an Anto-<nio Rivolta, nach dem Orte seines Aufenthaltes, ge-langen zu lassen; was aber keineswegs in der kurzenZeit abgethan war, wie wir es erzählen. Nenzo em-pfing die Antwort, beantwortete sie mit der Zeit undes entstand zwischen beiden Theilen ein zwar nicht ebenschficlltt oder regelmäßiger, aber doch, mit einigenUnterbrechungen und Sprüngen, fortdauernder Brief-wechsel-

^ Um'eine Idee von einem solchen Briefwechsel zuhaben'/ fiiuß man ein wenig wissen, wie es damitdamals- zuging und auch jetzt noch zugeht, denn esdürfte sich wohl nur wenig verändert haben.

Der Landmann, welcher nicht zu schreiben versteht,und doch zu schreiben hat, wendet sich an Jemand,der diese Kunst versteht, und sucht ihn- wo möglichunter Leuten seines Standes, zu finden, weil er An-deren entweder nicht traut oder Scheu vor ihnen trägt,unterrichtet ihn von der Sache mit mehrcr oder min-derer Ordnung und Deutlichkeit und giebt- ihm zugleicher Zeit die zu crtheilende Antwort an. Halb ver-steht ihn der Studirte, halb mißversteht er ihn, giebtseinen Rath dazu, schlägt hie und da eine Acnderungvor, sagt: laßt mich machen, ergreift die Feder,bringt das mündlich Erfahrene, so gut er kann, zuPapier, verdreht cs auf seine Weise, verbessert,übertreibt, mildert, läßt aus, je nachdem es ihm