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> „'Und ich dhne Euch , meine arme Mutter? un-ter fremden Leuten? und da unken in dem Mailandvl'.l! Aber der Hetr wird mit uns Beiden seyn, wirduns wieder zusammen führen. Nach acht, neunMonaten , ich hoffe wohl noch eher, sehen wir unshier wieder, und bis dahin wird Er zu unserm Trostüber Allem gewaltet haben. Verlassen wir uns aufIhn! Ich werde die heilige Jungfrau immer, immerum ihre Huld bitten. Konnte ich ihr sonst noch et-was anbietti,, ich würde es thun; aber sie hat jasolches Erbarmen, daß sie mir ihre Huld und Gnadeauch so schenken wird." Mit diesen und anderenähnlichen, oft wiederholten Worten des Jammers,des Trostes und der Ergebung, mit Bitten und Zu-sicherungen des Schweigens, mit vielen Thränen undlangen, oft erneuten Umarmungen, trennten sichdie Frauen, so spat cs nur anging, nachdem sie sich,wie es in solchen Fällen immer zu geschehen pflegt,und als wenn es nur von ihrem Willen abhinge, sichgegenseitig versprochen hatten, sich im kommendenHerbste wieder zu sehen. '
Es verstrich immer längere Zeit, und Agnes ver-mochte auch nicht das Geringste über Renzo in Er-fahrung zu bringen. Keine Briefe, keine Nachrich-ten; Niemand aus dem Dorfe oder aus der Umge-gend, sie mochte fragen, wen sie wollte, Niemandhatte das Geringste von ihm vernommen. Sie warauch nicht die Einzige, die vergebliche Nachforschun-