Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
47
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hat, befallen haben. Er ist in die Welt hinausge-stoßen, sie haben ihm sein Glück zerstört, haben ihmHab und Gut, seine Ersparnisse geraubt, und warum,warum?.... Und wir haben so viel Geld! Ach,Vet-ter! da der Herr uns so reichlich bedacht hat, da Ihrden Armen ja immerdar mit Recht als Euren Sohnliebtet, so lheilt mit ihm; Gott wird cs uns des-halb an nichts fehlen lassen. Thut Euch nach einemehrlichen Boten um und schickt es ihm; der Himryelweiß, wie sehr er es nölhig haben mag!"

Nun ja doch! Was glaubst Du denn?" ent-gegnete Agnes:ich thue es gern. Armes Kind!Glaubst Du, ich sey auf Las Geld so besessen? Aber.... war ich doch so fröhlich und zufrieden hierher ge-kommen! .... Weg da; ich werde cs ihm schicken;Du armes Mädchen! Aber auch er. ...ich weiß wohl,was ich sage ; wer cs nöthig hat, dem macht Geldgewiß Freude^; aber er wird sich überdies Geld dochnicht von Herzen freuen können."

Luzia dankte ihrer Mutter für die bereitwillige,mildthatige Zustimmung, mir.einer Erkenntlichkeit,mit einer Liebe, die Jemand, der sie mit angesehen,gewiß 'glauben gemacht hätte, daß ihr.Herz noch im-mer, vielleicht mehr als sie selbst glaube, Renzo'nangehöre.

Und was werde ich arme Frau ohne Dich an-fangen?" sagte Agnes, nun ihrerseits in Lhranenausbrechend.