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„Wie?" erwiderte Agnes! „merkst Du dennnicht, was wir alles mit so vielem Gelbe anfangenkönnen? Höre! ich habe Niemand alsDich, als EuchBeide, kann ich wohl sagen, denn ich habe Renzo'n,von dem ich mit Dir reden will, immer als meinenSohn angesehen. Es kommt nur darauf an, daßihm nicht etwa ein Unglück zugesioßen ist, weil erso gar nichts von sich hören laßt! Aber es, wird dochnicht alles schief ablaufen ! Wir wollen das Beste hof-fen, wollen's hoffen. Was mich betrifft, ich würdezwar gern in dem Dorfe, wo ich lebte, gestorbenseyn; aber da Du jetzt, der Nachstellungen des Schur-ken und schon seiner bloßen Nahe halber, nicht mehrbleiben kannst, bin ich meinem Dorfe gram geworden,und will leben, wo Ihr lebt. Ich war bis jetzt im-merdar entschlossen, mit Euch, und wäre es bis andas Ende der Welt, zu ziehen, ich war auch im-merdar dazu bereit; aber es geht doch nicht ohne Geld!Versiehst Du mich nun? Die vier Scudi, die derarme Mensch mit so vielem Fleiß und Anstrengungsammelte, haben die Gerichte mitgehn heißen; dafürentschädigte uns der Herr aber mit diesem Schatze. Istcs Renzo'n erst gelungen, uns zu wissen zu thun, ob erlebt, und wo, und was er thun will, so hole ich Dichselbst in Mailand ab, nehme Dich mit mir. Sonstwürde ich an so etwas nicht gedacht haben; aber Un-glück giebt Muth und Erfahrung. Ich bin ja dochschon bis Monza gekommen, und weiß also, was rei-