Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
41
Einzelbild herunterladen
 

^-Kch..

s- h.

^ >B,

e;a,

-'-ÄIU

^'osüui-

lüi.'jlti-ut «ülph

!My»d

llnLn»,"

N«-

lm«, dm«:«>iLm!»j,lejtiipm-Ä« «Ätz; in« k!i-

i, stdj »ch:t- e«S Ad:r:Äiii-

:jn, ikp

,, p iriliil

41

"ben einander zu halten, denn in jedem Augenblickesprangen einige wieder heraus, oder entglitten ihrenungeübten Fingern, und als sie endlich, so gut es an-gegangen, wieder gerollt waren, wurden sie in einStück Leinwand gewickelt, mit Bindfaden umschnürtund in das Bette, in eine Ecke des Srrohsackes, ver-borgen. Wahrend der übrigen Tageszeit wurde nach-gegrübclt, wurden Plane ersonnen, wurde der mor-gende Tag ersehnet, und als sich die arme Frau zuBette gelegt hatte, blieb sie noch lauge wach, ge-dachte immer der hundertfältigen Genossenschaft un-ter ihr: cingeschlafen, stellte sie sich ihr im Traumedar. Sobald der Tag graute, stand sie aus und wun-derte bald der Villa, wo Luzia war, zu. Ob Luziagleich noch dieselbe Abneigung empfand, von ihremGelübde zu sprechen, war sie jetzt doch entschlossen,sich Gewalt zu thun und ihrer Mutter in der Unter-redung, welche für lange Zeit die letzte seyn sollte,sich zu eröffnen.

Man hatte Beide kaum allein gelassen, als Ag-nes mir ganz belebtem Gesicht, aber mit so leiser Stim-me, als wäre noch Jemand zugegen, der sie nichthören solle, anfing: Ich habe Dir etwas Großes zuhinterbringen;" und den unerwarteten Glücksfall er-zählte.

Gott segne den Herrn," sagte Luzia:so könntIhr Euch doch hegen und pflegen und auch wohl An-deren eine Wohlthat erzeigen."