Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
35
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chen, mich überfielen, um auf unerlaubte Weife eineHerrath zu vollziehen."

Sie haben es gesagt, mein Sohn; aber cskrankt mich, es vernichtet mich, daß Ihr Euch nochzu entschuldigen denkt, daß Ihr Euch durch Anklagenzu entschuldigen denkt, daß Ihr mit dem, was einenTheil Eurer Beichte ausmachen sollte, Andere nochanklagen wollt. Wer hat sie denn, ich will nichtsagen, in die Nothwendigkcit, aber in die Versuchunggebracht, zu thun, was sie thaten? Würden sie die-sen unerlaubten Weg betreten haben, wäre ihnen dererlaubte nicht verschlossen gewesen? Würden sie aufden ^ Gedanken gekommen seyn, ihren Pfarrer zuhintergchen, wenn er sie in seine Arme ausgenommen,ihnen beigestanden hatte mit Rath und That? Wür-den sie Euch überfallen haben, wenn Ihr Euch nichtvor ihnen verborgen hättet? Und ihr wollt ihnen einVerbrechen daraus machen ? Ihr seyd unwillig, daß sienach so vielem Unglücke, was sage ich ? mitten im-Un-glücke ein herzerlcichterndes Wort ihrem, Eurem'geist-lichen Führer sagten? Die Welt vernimmt allerdingsnicht gern den Jammer der Betrübten, die Beschwer-den der Unterdrückten; aber wir! Was würde eSgeholfen haben, wenn sie geschwiegen hatten? HättetIhr Euch dann besser überzeugen können, daß ihrGeschick ganz in Gottes Händen ruhe? Muß es Euchnicht neue Ursache-seyn, zu allen die Ihr schon habt,-diese Menschen zu lieben, daß sie Euch Veranlassung'

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