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de aber wohl, indem sie ihre Gedanken ein wenig vonden Erinnerungen ablenkten, welche Ihr dieser Weg,die Häuser, kurz der Anblick jedes Gegenstandes, beiallem Lärm, verursachten. Als die Glocken den nahenAnfang des Gottesdienstes verkündeten, zog allesnach der Kirche und die Rückkehr glich abermals einemTriumphzuge. — Nach vollendetem Gottesdiensteward Don Abbondio, der eben zusehen wollte, obPerpetua alles zum Mittagsessen bereitet habe, be-nachrichtigt, der Cardinal verlange ihn zu sprechen.Er beeilte sich nach dem Zimmer seines hohen Gastes;derselbe ließ ihn näher treten und sing an: „Herr Pfar-rer!" welche Worte durch ihre Betonung deutlich be-sagten , Laß sie der Anfang eines langen, ernsten Ge-spräches seyen: „Herr Pfarrer! warum habt Ihrnicht das Ehebündniß zwischen Luzien und ihrem Ver-lobten geschlossen?"
— „Haben sich also heute früh Luft gemacht,"— dachte Don Abbondio und erwiederte: „Ihr wer-det wohl von allen den Verwirrungen gehört haben,gnädiger Herr, die sich in dieser Sache bildeten: dieallgemeine Verwirrung war so groß, daß man, selbstheute noch nicht klar durchzusehen vermag: EuerEminenz werden es selbst daraus abnehmen können,daß das Mädchen nach so vielen Unfällen nur wiedurch ein Wunder hierher gelangt ist; der Burscheaber, nach so viel anderen Unfällen, wer weiß wo,in der Well herumschwarmt."