Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
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Ich frage," entgegnete der Cardinal,ob eswahr ist, daß Ihr Euch, vor allen diesen Ereignissen,weigertet, die Trauung an dem festgestellten Tagezu vollziehen, und warum?"

In der Thal_wenn Euer Eminenz wüßten

.... wie man mir zu wissen gethan,-wie enlsetz-

licherweise man mir geboten hat, nicht zu reden...."Und ohne auszurcden verhielt er sich in einer gewissenStellung, die in aller Ehrfurcht andcuten wollte, cswerde unbescheiden seyn, mehr wissen zu wollen.

Aber," sagte der Cardinal mit außergewöhn-lich ernster Stimme und ernstem Antlitz: cS ist EuerBischofs, der pflichtschuldigst und zu Eurer Recht-fertigung von Euch zu wissen verlangt, warum Ihrnicht thatet, was Ihr, gemäß Eurem Amte, zu lhunverbunden wart?"

Gnädiger Herr!" sagte Don Abbondio, undward immer kleiner und kleiner, ich wollte damitnur sagen.... Aber ich meinte, da es so verwickelte,so alte und unabänderliche Sachen, so sey cs unnütz,sie wieder aufzustören.... Aber, aber, Seine Enunenzwird Seinen armen Pfarrer nicht verralhen; denn dergnädige Herr sehen wohl, daß Seine Eminenz nicht

an allen Orten zugleich seyn kann-und ich bin hier

preis gegeben-...^

Sprecht! ich wünsche Euch nur schuldlos zuerfinden."

Don Abbondio erzählte nunmehr seine klägliche