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3 (1828)
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ihres Verfolgers geschützt sey. Wie er eigentlich vonDonna Praxedia dachte, wissen wir nicht; wahrschein-lich war sie nicht die Person, welche er zu solchemZwecke gewählt haben würde; wir haben aber schongesagt, zum Mindesten zu verstehen gegeben, daß esnicht seine Sache war, was Andere in ihren eigenenAngelegenheiten thatcn, zu ändern, um es zu bessern.

„ Ertragt in Geduld auch diese Trennung und dieUngewißheit, in der sie Euch ferner erhält, " fügte erhinzu: „haltet den Glauben fest, daß es zu baldigerBeendung Eurer Leiden geschieht, daß Gott Alleszu dem Ende führen wird, das er ihm bestimmte,daß Alles, was er über Euch verhängt, Euer Bestesist. " Er gab Luzien noch insbesondere eine liebreicheErmahnung, richtete an Beide zugleich einige Trost-sprüche, segnete und entließ sie. An der Hausthürefanden sie einen Haufen Freunde und Freundinnen, mankann sagen die ganze Gemeinde, die ihrer harreteund sie, wie im Triumphe, nach Hause begleitete-Alle Weiber wetteiferten mit einander im Glückwün-schen, Bedauern, Fragen; alle jammerten und klag-ten laut, als sie hörten, daß Luzia morgen wieder fort-gehe. Die Männer überboten einander mit Dienst-anerbicten, Jeder wollte das Haus diese Nacht überbewachen. Wer keiner Hülse bedarf, findet immerdie meiste!

So viele Bezeigungen von Wohlwollen undFreundschaft betäubten Luzien, thaten ihr im Grün-