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Versorgung waren unnütz geworden. Hören wir, wassich mit ihr, seitdem wir sie verließen, ereignete. Je-de der beiden Frauen begann, wahrend des mehrtägi-gen Aufenthaltes in dem Hause des Schneiders, frü-here, gewohnte Lebensweise: Luzia hatte Arbeit ver-langt und nähete, wie im Kloster, fern von allerWelt Augen, in einer entlegenen Kammer; Agnestrieb sich ein wenig außen umher, nähete und stickteein wenig auch ihrerseits. Beider Unterredungen ebenso traurig als zärtlich. Eine wie die Andere war aufTrennung vorbereitet; denn das Lamm konnte dochder Höhle des Wolfes nicht so nahe weiden: und wasward am Ende aus dieser Trennung? Die Zukunftschien besonders Luzien dunkel und unerforschiich;Agnes schob bald hier bald da heitere Gedanken ein.WarRcnzo'n kein Unglück -«gestoßen, so mußte manbald Nachrichten empfangen; hatte er Arbeit und Ob-dach gefunden (was gar nicht zu bezweifeln), wollte erLuzien seine Treue halten, so konnte man ja ohne Wei-teres zu ihm ziehen! Sie plauderte viel von diesenHoffnungen, und ich weiß nicht, mußte Luzia größerenSchmerz empfinden, sie anzuhären, oder größerePein, darauf zu antworten? Sie hatte ihr schweresGeheimniß treu bewahrt, unwillig zwar, vor einer soguten Mutter Heimlichkeit zu haben; unüberwindlicheSchaamhafligkeit und die schon oben erwähnten Be-sorgnisse hielten sie aber von Tag zu Tag im Schwei-gen bestärkt. Ihre Pläne waren himmelweit von