Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
69
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Conon.

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Kriegskunst, als er ei» umsichtiger Befehlshaber war. Manwar daher damals allgemein überzeugt, daß, wenn er zuge-gen gewesen wäre, die Athener diese Niederlage nicht erlit-ten haben würden.

2. Als er die unglückliche Lage seiner Vaterstadt unddie Einschließung derselben erfuhr, war er nicht auf seineSicherheit, sondern nur aus Mittel bedacht, seinen Mitbür-gern zu Hülfe zu kommen. Er begab sich deßwegen zu Phar-nabazus, dem Tochtermann und Verwandten des KönigssArtaxerxes^i und Statthalter von Jonien und Lydien: nachvielen Anstrengungen und Gefahren gelang es ihm, einen be-deutenden Einfluß bei diesem Manne zu erhalten. Nach demSieg über die Athener waren die Laccdämonier von ihremBündnisse, das sie mit König Artaxerxes geschloffen hatte»,zurückgetreten und hatten den Agesilaus in Asien erdrückenlassen, um ihn zu bekriegen. Zu diesem Schritte waren siehauptsächlich von Tissaphernes bewogen worden, welcher dervertrautesten Freundschaft, in welcher er mit dem Königsstand, untren geworden und mit den Lacedämonreru in Ver-bindung getreten war. Pharnabazus wurde nun als Befehls-haber dem Agesilaus cntgegengestellt; eigentlich aber war esEonon, der das Heer anführte und den Gang des Ganzenleitete. Hier wußte er Agesilaus, diesen großen Feldherr»,in seinen Schritten ungemein anfzuhaltcn und seinen Planenin den Weg zu treten; auch war es sichtbar, daß, wenn ernicht gewesen wäre, Agesilaus Asien bis zum Taurus demKönig entrissen haben würde. Als dieser hierauf von seinenMitbürgern nach Hause gerufen wurde, weil die Böotier undAthener den Lacedämoniern den Krieg angekündigt hatten,

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