42 Cornelius Nepos
ten') Jahre seiner Verbannung rief ihn, als skerxes gegenGriechenland zog, ei» Volköbcschlnß wieder in sein Vater-laud zurück.
2. Er machte schon die Seeschlacht bei Salamis mit,welche noch ror seiner Freisprechung vvrsicl. Auch war erBefehlshaber der Athener in der Schlackt bei Platää, woMardonius ") geschlagen, und das Pcrsichc Heer anfgcriebcnwurde. Sonst giebt es in seiner Geschickte keine andere aus-gezeichnete kriegerische That, als die Anführung der Trup-pen in dieser Schlacht. Züge von Gerechtigkeit, Billigkeitund Uneigennühigkeit giebt es dagegen darin viele. Unterdie ausgezeichnetsten Umstände der Art gehört es, daß, alser sich bei der vereinigten Flotte vou Griechenland mit Pan-sanias befand, unter dessen Anführung Mardonius ge-schlagen worden war, seine Rechtlichkeit der Grund war, daßder Oberbefehl zur See den Lacedämoniern abgenvmmen, undden Athenern übertragen wurde. Die Lacedämonier hattenihn vorher zu Wasser und zu Lande gehabt. Der Mangelan Mäßigung, den Pausanias, und die Rechtlichkeit, dieAristides bewies, bewog die Staaten von Griechenland, sichbeinahe sämmtlich an die Athener anzuschließen und sie zuihren Anführern gegen die Barbaren zu wählen.
z. Um Diese, im Fall eines Versuchs zu Ernenernngdes Kriegs, desto leichter zurückzutreiben, wurde Aristides
*) Nach sicherern Nachrichten war es das dritte Fahr.
") Dieser Feldherr war von lticrres in Griechenland zurlickgc-laffen worden.
Ais Befehlshaber der Lacedämonier in der Schlacht beiPlatää.