Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
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Einleitung.

über das Leben kriegsbcriihmter Könige, aus den Stür-men, welche so unendlich viel Schönes der alten Griechi-schen und Römischen Welt vernichtet haben, bis aus unsgekommen, und dem größten Tbeile dieser Lebensbeschrei-bungen ist sogar sein Ursprung aus der Hand des Cor-nelius lange Zeit, doch sehr ungerechter Weise, streitiggemacht worden. Seit Theodosius des Großen Zeitwurden die Lebensbeschreibungen auswärtiger Feldherreneinem gewissen Aemilius Probus zugcschricbcn, der sichin sechs elenden Distichen sür den Berfasser, (wenn sieanders so zu verstehen sind) jener Lebensbeschreibungenausgegeben hatte; und da begreiflicher Weise ein Ab-schreiber dem andern nachschrieb, so pflanzte sich mit je-nen schlechten Versen auch jene Meinung fort. DieMenge der Handschriften, welche diesen Aemilius Pro-bus als Verfasser nennen, und auch die besagten Versewiederholen, hat selbst in neuern Zeiten einen Gelehr-ten (Rink) bestimmt, jene Meinung wieder aufzufassen.Vielleicht wäre sie immer die herrschende geblieben, wenndiese Verse nicht gar zu schlecht, gar zu geschmacklos,ja fast sinnlos, wenn nicht auf der andern Seite Spracheund Geist der Lebensbeschreibungen selbst dem Thcodo-sianischen Zeitalter zu fremd wären. Aber schon im sech-zehnten Jahrhunderte sträubte sich der reinere Geschmackmehrerer Gelehrten gegen einen so späten Ursprung der