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ihn, und bucken sic, und Tom zog bei dem Lichte des Feuers seineBibel aus der Tasche, — denn er bedurfte des Trostes.
„Was ist das?" fragte eine der Frauen.
„Eine Bibel," sagte Tom.
„Guter Gott, habe nicht gesehen seit Kentuck!"
„Wurdet Ihr in Kentuck aufgezogen?" fragte Tom theilnahm-
voll.
„Ja, und gut dazu, nie erwartet, hierher zu kommen," sagtedie Frau seufzend.
„Was ist das aber für Buch?" fragte die andere Frau.
„Nun, die Bibel."
„Was ist das?"
„Sag', Du hörtest nie davon?" fragte die Erste. „Ich hörteMissts daraus lesen, zuweilen, in Kentuck, aber, Herr, hier wir nichtshören, wie schimpfen und fluchen."
„Lest ein Stück," sagte die Frau neugierig, als sie sah, wieTom aufmerksam auf die Blätter blickte.
Tom las: „Kommt Alle zu mir, die ihr mühselig und beladenseid, ich will euch erquicken."
„Das sind gute Worte," sagte die Frau. „Wer spricht sie?"
„Der Herr," sagte Tom.
„Ich wünsche zn wissen, wo ich könnte finden ihn," sagte dieFrau. „Ich würde hingchen; scheint, ich werde nie mehr Ruhehaben. Mein Fleisch schwindet dahin und ich zittre am ganzen Leibejede» Tag, und Sambo immer schimpft auf mich, weil ich nichtrascbcrsammle; und Abends ist fast Mitternacht, bis ich kann haben meinEsse»; und dann kann ich mich nicht umdrchen und schließe»Augen,so höre ich Horn blasen, aufzustehen, und es ist schon wiederMorgen. Wüßte ich, wo ist der Herr, ich würde ihm sagen."
„Er ist hier und überall," sagte Tom.
„Ach , Ihr macht mich das nicht glauben ! Ich weiß, der Herrist nicht hier," sagte die Frau. „Das Schwatzen nützt nichts. Ichwill mich legen hi» und schlafen, wenn ich kann."
Die Weiber gingen nach ihrer Hütte, und Tom saß allein beidem erlöschenden Feuer, das roth aufflackerte.
Der silberne Mond stieg an dem purpurfarbigen Himmel emporund blickte hernieder, ruhig und schweigend, wie Gott auf den